Bunker-Emst-System - Bildergalerie

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Das Bunker-Emst-System liegt in den stark verkarsteten Massenkalken des oberen Mitteldevon, im Grüner Tal bei Iserlohn Letmathe. Die Bunkerhöhle wurde im Jahr 1926 bei Verbreiterungsarbeiten an der Bundesstraße 7 (Igelstraße) entdeckt (60 m GGL). Während des zweiten Weltkrieges wurde die Höhle zum Luftschutzbunker ausgebaut, wodurch sie ihren Namen bekam.
Im Jahr 1989 begannen Mitglieder der Speläogruppe Letmathe mit Arbeiten an einer verfüllten, schachtartigen Kluft, die bislang aber zu keinem Erfolg führten. Erst die Entdeckung und Erweiterung einer bewetterten Spalte am bis dahin nördlichsten Punkt der Höhle brachte Anfang 1992 den gewünschten Erfolg, so daß die Gesamtganglänge in wenigen Monaten auf fast 2000 m anwuchs.
Die Emsthöhle wurde vermutlich bereits beim Bahnbau 1860-1864 angeschnitten. Erste kleinere Entdeckungen gab es Anfang der 70er Jahre durch D. Stoffels et al.. Im Jahr 1976 ließen umfangreichere Entdeckungen der Speläogruppe Letmathe die Länge schlagartig auf über 700 m anwachsen. Die Entdeckungen, über die damals auch ZDF und WDR berichteten, führten zur eigentlichen Gründung des Vereins.
Im September 1992 konnte die Speläogruppe Letmathe beide Höhlen verbinden. Durch weitere Entdeckungen ist die Gesamtlänge des Systems nun auf 3200 m angestiegen. Insgesamt ist die Bunkerhöhle nicht so reich versintert, wie die B7-Höhle. Besonderheiten sind die zahlreichen Korrosionsformen, wie Karren, Anastomosen, Fließfacetten und Strudelkolke sowie die über mehrere hundert Meter verfolgbare "lange Leitung" auf dem bislang tiefsten Niveau.



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